Änderung des Berichtszeitraums beim Statusbericht zur Klimaschutzregion von sechs auf zwölf Monate

Die Beschlussfassung zur Ausrufung der Gemeinde Poing als Teil der „Klimaschutzregion Ebersberg“ im Sommer 2019 sah u.a. vor, dass die Gemeindeverwaltung alle sechs Monate über den Fortschritt der Emissionsreduktionen Bericht zu erstatten habe. Wir von der FWG hatten schon damals zu diesem Beschluss darauf hingewiesen, dass eine rein deklaratorische Absichtserklärung in Sachen Umweltschutz und Klima wenig bringt, sondern nur tatsächlich und praktizierte Maßnahmen (die im Übrigen dann auch Geld kosten können!). Nun hat die Verwaltung darum gebeten, aus Gründen der vorhandenen Personalressourcen und der aktuellen Datenverfügbarkeit den Zeitraum der Berichterstattung von sechs auf zwölf Monate auszudehnen. Unsere Entscheidung FÜR diesen Antrag war demnach klar und folgerichtig: Ein Festhalten an einem sechsmonatigen Berichtszeitraum aus rein ideellen Gründen kommt für uns nicht in Betracht – man kann eine Verwaltung mit (übermäßigem) Berichtswesen auch lahmlegen. Tun wir lieber was fürs Klima als für Zahlen!

Heraufstufung der Straße „Am Hanselbrunn“ zur Kreisstraße

Sehr erstaunt waren wir im Gremium, als uns Erster Bürgermeister Thomas Stark im Dezember letzten Jahres uns über die Haltung des Straßenbauamts Rosenheim und des Landratsamtes Ebersberg informierte, dass diese beiden Behörden der Heraufstufung der nun über die neue Bahnüberführung angeschlossene Straße „Am Hanselbrunn“ zur Kreisstraße nicht zustimmen würden. Verstehe eine/r das, wer wolle – die Planungen wurden seit etwa 10 Jahren auf genau diese Gegebenheiten abgestellt. Nach einem aktuellen Ortstermin mit den genannten Behörden und der Polizei Ebersberg wurden nun zumindest Möglichkeiten erörtert, um das Ziel doch umsetzen zu können. Für uns von der FWG hört sich das leider wirklich nach einem „Amtsschimmel-Streich“ der Ebersberger Ämter an.

In der Bau- und Umweltausschuss-Sitzung haben wir unseren Ersten Bürgermeister Thomas Stark nun formal ermächtigt, beim Landratsamt Ebersberg den Antrag auf die Heraufstufung der Straße „Am Hanselbrunn“ zur Kreis-, und der Herabstufung der Hauptstraße zur Gemeindestraße zu stellen. Wir werden das Vorhaben, wo es nur geht, unterstützen – alles andere ist sachlich nicht nachvollziehbar und politisch nicht akzeptabel.

Neues Jahr – Neues Glück

Liebe Poingerinnen und Poinger,

dieser Satz fällt uns im Jahr 2021 bestimmt nicht ganz so leicht, oder?

Wie sehen denn Ihre guten Vorsätze für dieses Jahr aus? (Mal abgesehen von Abnehmen und mehr Sport) – wie wäre es mit etwas mehr Optimismus, Freude und Dankbarkeit und neuen Plänen – das Alles geht mit und trotz AHA-Regeln, FFP2 Masken und Corona.

Zum Optimismus: Ich glaube daran, dass mit zunehmender Zahl von freiwillig Geimpften und im Hinblick auf Frühling und Sommer unser „normales „Leben wieder machbar ist! (Trotzdem hoffe ich, dass wir auch Einiges aus dieser Pandemie gelernt haben).

Zur Freude: Es gibt sooooo viele Dinge, über und auf die wir uns freuen können. Ich habe z.B. eine Liste von Dingen, die ich dann unbedingt wieder machen möchte z.B. so etwas Banales wie ein Besuch in einer Therme- von Besuchen und Umarmungen bei Freunden mal ganz abgesehen. Und ich denke, da hat jeder etwas ganz Individuelles im Sinn!

Und wir von der FWG Poing möchten Danke sagen an alle Poinger Behörden, Institutionen, Firmen, Wohlfahrtsverbände und Vereine, die trotz aller widriger Umstände den „Betrieb“ am Laufen halten. Und egal wie und in welcher Position: es ist bestimmt eine Herausforderung – und es läuft auch bestimmt nicht immer alles rund und so, wie wir uns das vorstellen.

Aber gemeinsam schaffen wir das!!

Und zum Schluss noch: Ein Lächeln oder Lachen sieht man auch unter einer FFP2-Maske – trainiert ca. 15 Gesichtsmuskeln („Sport“) und verbraucht Kalorien.

Bleiben oder werden Sie gesund – das wünscht für den Vorstand der Freie Wählergemeinschaft Poing eV.

Nationales Technologie- und Innovationszentrum Wasserstoff am Standort Grub

Liebe Poingerinnen und Poinger,

die Gemeinde Poing hatte sich nach öffentlicher Diskussion im Gemeinderat für die Bewerbung um das nationale Wasserstoff Anwenderzentrum (WTAZ) mit sehr großer Mehrheit ausgesprochen. Unserer Meinung nach wäre das geplante Technologiezentrum eine ideale Ergänzung zum bestehenden Poinger Gewerbemix und würde bis zu 300 hochqualifizierte Arbeitsplätze im Entwicklungs- und Forschungsumfeld für Poing mit sich bringen. Die dafür in Betracht kommende Fläche in Grub hätte man zusammen mit den Bayerischen Staatsgütern als Eigentümer zukunftsweisend entwickeln können.

Leider hat sich das Bayerische Wirtschaftsministerium für den Markt Pfeffenhausen im Landkreis Landshut entschieden und wird nun mit diesem Standort für Bayern beim Bundesverkehrsministerium ins Rennen gehen.

Ich denke seitens Gemeinde und Gemeinderat war es ein kluger Schritt, alle Bürgerinnen und Bürger vorab mit in die Diskussion öffentlich einzubeziehen und über Vor- und Nachteile transparent zu diskutieren. Daraus lässt sich sicherlich auch die fraktionsübergreifende große Zustimmung für die Bewerbung ableiten.

Ich bin mir sicher, dass die im Dezember geführten Debatten im Gemeinderat Basis sein werden, für künftige Projekte in Bezug auf Flächenversiegelung, regenerative Energien und passendes Gewerbe in und für Poing. Denn eines ist sicher: die FWG ist gegen eine Wirtschafts- und Standortpolitik wie sie auf den Flächen Parsdorfs aktuell sichtbar wird. Wir müssen mit den restlichen vorhandenen Flächen sehr verantwortungsvoll umgehen, um die Leistungsfähigkeit unserer Gemeinde auch für nachfolgende Generationen zu sichern.

Alles Gute für das neue Jahr 2021!

Liebe Poingerinnen und Poinger,

wir hoffen, dass Sie gut, ganz in Ruhe und gesund ins neue Jahr 2021 gekommen sind – noch alle guten Wünsche dazu von uns, Glück und Gesundheit!

Gleich zu Jahresanfang wurden die Corona-Lockdown-Beschränkungen erneut verschärft und verlängert, was uns im persönlichen Bereich weiter viel Geduld, Vorsicht und Rücksichtnahme abverlangt. Neben unseren Liebsten in der Familie sollten wir aber auch nicht unsere Freunde und Bekannten, Nachbarn und vor allem die Hilfsbedürftigen vergessen! Auch im wirtschaftlichen Bereich bedeutet die Situation nach wie vor sehr harte Einschnitte.

Trotz dieser allgemein sehr schwierigen Vorzeichen wollen wir weiterhin gute, verantwortungsvolle und solide Kommunalpolitik für Poing mitgestalten. Für Ihre Anliegen, Anregungen, Ideen und natürlich auch Kritik sind wir weiterhin über die bekannten Kommunikationskanäle gerne für Sie und Euch da.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Liebe Poingerinnen und Poinger,

ein Jahr geht zu Ende, dass wir so schnell nicht vergessen werden – die Corona-Pandemie hat unser Leben komplett auf den Kopf gestellt und vermeintlich Selbstverständliches gar nicht mehr so selbstverständlich sein lassen.

Gerade zu Weihnachten und den Jahreswechsel ist die Gelegenheit, für einen persönlich das Jahr Revue passieren zu lassen, nachzudenken und sich neue Ziele vorzunehmen. Aber selbst in einer solch außergewöhnlichen Krisensituation haben wir bei uns in Poing viel Gutes erfahren: Man hilft sich gegenseitig und schaut vielleicht ein bisschen mehr als sonst auf den anderen (in diesem Sinn ein herzliches Dankeschön an unsere Vereinsmitglieder, die auch heuer wieder zu Weihnachten zu einer Sammelspende an eine soziale Organisation in Poing beigetragen haben).

So möchten wir uns bei allen Privatpersonen, Vereinen und Verbänden, Wohlfahrtsorganisationen, Kirchen, Firmen und Behörden sehr herzlich bedanken, die in diesem Jahr für uns Poingerinnen und Poinger da waren, gleich in welcher Art und Weise – das gibt uns Mut, Inspiration und Optimismus für die Zukunft! Wohlwissend, dass für viele Arbeitnehmer, Selbständige und Gewerbetreibende die Situation wirklich ernst und existenzbedrohend ist.

In diesem Sinn wünschen wir Ihnen und Euch allen

ein frohes, besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest
und ein gutes, gesundes und glückliches neues Jahr 2021!

Lassen wir uns nicht unterkriegen und denken weiter über die eigene Wohnungstüre hinaus.

Für den Vorstand der Freien Wählergemeinschaft Poing e.V.
Günter Scherzl, Sabine Ebbinghaus-Guschke, Andreas Lang

Finanzielle Unterstützung von Poinger Ortsvereinen

Wir unterstützen ausdrücklich die Initiative unseres Erstes Bürgermeisters Thomas Stark, die von den drastischen Einschränkungen der Corona-Pandemie besonders betroffenen Vereine finanziell zu unterstützen. Es bleibt dabei: Die Vereine und sonstigen ehrenamtlichen Organisationen sind der „soziale Kitt“ für unser Poing! Herzlichen Dank an die Verwaltung für diese wichtige Hilfsmaßnahme – und natürlich an die Vereine für deren Engagement auch in schweren Zeiten.

Der Gemeinderat stimmt für die Poinger Bewerbung für das Technologie-Anwenderzentrum Wasserstoff

Liebe Poingerinnen und Poinger,

in der Gemeinderatssitzung letzte Woche hat das Gremium mit sehr großer Mehrheit einer Bewerbung Poings für das Technologie-Anwenderzentrum Wasserstoff (WTAZ) auf einer Fläche südöstlich des S-Bahnhofs Grub zugestimmt. Der Gemeinderat stimmt für die Poinger Bewerbung für das Technologie-Anwenderzentrum Wasserstoff weiterlesen

Wer nicht WTAZt, der nicht gewinnt

In der Sitzung am 10. Dezember 2020 werden wir dir darüber beraten, ob sich Poing als Standort für das geplante Wasserstoff-Technologie-Anwender-Zentrum (WTAZ) bewerben soll. Hierbei geht es um den Bau einer Einrichtung, die die Nutzung von Wasserstoff (H₂) erforscht — vor allem in Fahrzeugen. Die Gemeinde bewirbt sich dabei nicht selber, sondern stellt sich für eine Bewerbung der HYNERGY GmbH zur Verfügung, die sich um den eigentlichen Ablauf kümmert. Wer nicht WTAZt, der nicht gewinnt weiterlesen

Staade Zeit?

Liebe Poingerinnen, liebe Poinger,

alle Jahre wieder …- es ist wieder soweit, wir haben Advent, sind in der besinnlichen Vorweihnachtszeit und doch ist dieses Jahr alles anders.

Erinnern Sie sich an die letzten Jahre, als die „staade Zeit“ alles andere als still und besinnlich war? Wir mussten noch Dies und Jenes besorgen, uns an Adventssamstagen in die vollen Städte quetschen, uns Gedanken machen über das Weihnachtsmenü, den Tannenbaum besorgen, die Wohnung putzen und dekorieren und ach ja – die wievielte Weihnachtsfeier besuchen? Und eigentlich wirkten viele von uns in der Vorweihnachtszeit und am Weihnachtsabend eher geschafft und ein bisschen genervt als still und weihnachtlich.

Wie gesagt: Dieses Jahr ist alles anders!

Ein Virus hält die Welt in Atem, es gibt viele Erkrankte und leider auch viele Tote, es zwingt zu teils gravierenden Maßnahmen mit weitreichenden Folgen und bestimmt unser Leben. Vielleicht kann man dem Ganzen ein bisschen Positives abgewinnen: die Rückkehr zur „staaden“ Zeit? Genießen Sie nicht auch die Ruhe, die durch den reduzierten Flugverkehr entstanden ist? Hoffentlich verbunden mit dem Lerneffekt der Firmen, dass man nicht für jedes Meeting kurz mal durch die Gegend jetten muss – es geht ja auch als Videokonferenz. Vielleicht nutzen Sie die Gelegenheit Ihre Einkäufe für Geschenke Ihrer Lieben in den Geschäften vor Ort zu erledigen – ohne Stau und Stress. Auch wäre doch ein Verzehrgutschein der Poinger Lokale mal eine alternative Geschenkidee – mit dem positiven Effekt die lokalen Geschäfte zu unterstützen – und der Aussicht auf gemeinsame Zeit. Und auch wenn es dieses Jahr keine Weihnachtsmärkte gibt, schmücken Sie doch mit Ihrer Familie den großen Poinger Adventskranz auf dem Marktplatz – es spricht bestimmt auch nichts dagegen, sich einen heißen Tee oder Kinderpunsch mitzubringen. Treffen Sie sich mit Ihren Nachbarn auf ein „Heißgetränk“ vor der Haustüre – natürlich mit Abstand. Schmücken Sie Ihre Fenster mit Lichterketten oder stellen Sie jeden Abend einfach nur eine Kerze ins Fenster – daran freuen sich auch Andere.

Und das ist dann die Rückkehr zum eigentlichen Weihnachtsgedanken: Anderen eine Freude machen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine ruhige, besinnliche Adventszeit und ein trotz allem wunderschönes, fröhliches Weihnachtsfest im Kreis Ihrer Lieben.

Uns allen wünsche ich ein Corona-befreites 2021 und hoffe, Sie gesund und munter auf den wieder stattfindenden Veranstaltungen zu sehen – ohne Maske und Sicherheitsabstand. Aber bis dahin: Bitte bleiben Sie gesund!