FWG-Treff am 9. Oktober

Wir laden alle interessierten Poingerinnen und Poinger sehr herzlich ein zu unserem FWG-Treff Oktober:

Am Mittwoch, den 09.10.2019, ab 19.30 Uhr,
im ,,Plathong“ Thai-Restaurant, Neufarner Str. 13 (ehemals Café Mittermeier).

Der Vorstand, die Gemeinderäte sowie die Mitglieder und Freunde der FWG freuen sich auf Ihr Kommen – wir stellen auch wichtige Standpunkte und Ziele unserer FWG für die Kommunalwahl 2020 vor. Kommen Sie mit uns ins Gespräch, wir freuen uns auf Sie!

FWG-Treff am 19. September 2019

FWG-Treff September
am kommenden Donnerstag, den 19.09.2019, ab 19.30 Uhr,
diesmal wieder im Restaurant „Afrodite“ / Grieche, Gruber Str. 46a

Die Vereinsvorstandschaft, die Gemeinderäte sowie unsere Mitglieder und Freunde freuen sich auf Ihr und Euer Interesse – kommt’s vorbei!

Sportplatz: Klatsche für die Natur

Eine Nachfrage bei der Planerin, ob die jetzige Planung des neuen Sportzentrums ökologisch besser sei als vorher: „Nein, ist sie nicht.“ Aber dafür werde alles jetzt viel, viel schöner als vorher.

„Wir haben uns für eine innovative Überbau-Lösung stark gemacht, um möglichst viel der Altmoräne zu erhalten. Dafür haben wir keine Mehrheit im Gemeinderat erhalten. Die nun vorgelegte Planung stellt also nicht die klima-, umwelt- und artenschutzfreundlichste Option dar, daher werden wir ihr nicht zustimmen.“

Mit diesen kurzen aber deutlichen Worten lehnte die FWG-Fraktion in der letzten Gemeinderatssitzung den Bebauungs- und Flächennutzungsplan für das neue Sportzentrum ab.

Betroffene Mienen bei den anderen Fraktionen, gefolgt von Erklärungsversuchen, warum es ja doch gut sei, die maximal mögliche Fläche für den Sportplatz zu überplanen. Von Naturschutz oder unserer Verantwortung, Flächenfraß zu minimieren, war dabei freilich mit keinem Wort die Rede. Dafür folgten diverse Seitenhiebe zu einer angeblich fehlenden Kollegialität unserer Fraktion und Stilblüten wie: „Umweltschutz heißt ja auch, dass da möglichst viele Menschen hin gehen, damit sie nicht woanders mit dem Auto hinfahren!“

Dass Menschen außer für Fußball nur noch zum Autofahren imstande sind, ist vielleicht Lebensrealität eines Fußballfunktionärs, nicht jedoch für uns.

Den Krautgärten wurden jetzt 3000 qm zugesprochen, was uns sehr für die zukünftigen Pächter freut, jedoch bleiben jetzt statt 0,8 auch nur noch 0,4 ha auf dem Ökokonto übrig. (Und hier gilt nicht „weniger ist mehr“, sondern „was weg ist, ist weg“!)

Eine ungenutzte Grünfläche ist natürlich die umwelt- und artenschutzfreundlichste „Nutzung“ einer Fläche. Und von dieser ist in der Planzeichnung nun kaum noch etwas zu erkennen – es wurde fast lückenlos bis zum Endbach hin geplant.

Ein ökologisches Totalversagen.“

Der Bebauungsplan wurde von allen anderen Fraktionen einstimmig beschlossen.

Gut für den fußballspielenden Menschen, schlecht für die Natur.

„Ich bin einfach kein Politiker“

Die letzte Gemeinderatssitzung stand ganz im Zeichen von Klima, Umwelt und Artenschutz. Vorgestellt wurden Energiebericht 2017 und Umwelt- und Klimaschutzbericht 2018 der Gemeinde Poing.

Nachfolgend präsentierte Hans Gröbmayr (Klimaschutzmanager des Landkreises und Geschäftsführer Energieagentur Ebersberg) den Statusbericht zur Energiewende 2030 im Landkreis, der er aber ein kapitales Scheitern vorhersagt, sofern sich die Bemühungen nicht drastisch ändern.

Schon verwunderlich, daß 2016 der Kreistag noch einstimmig an Gröbmayrs Meilensteinprogramms festhielt, die Dynamik und Aktionismus auf kommunalpolitischer Ebene aber erst seit der Ära Greta Thunberg fahrt aufnimmt. Die schwedische Umweltaktivisten fand mit dramatischen Zitaten auch Einzug in den „Fachvortrag“ des Klimaschutzmanagers. Ich hätte mir stattdessen aktuellere Daten und Fakten gewünscht, als die vorgelegten: „…Im Bereich Photovoltaik wird bald viel passieren…“ und „…es gibt hoffnungsvolle Gespräche…“ – Greta wird’s schon richten.

Die Zusammenarbeit zwischen Gröbmayrs Energieagentur und der Gemeinde ist so gut und umfangreich, daß sich lt. Bgm Hingerl der Hans (Gröbmayr) und der Michael (Wenzl) -Fachkraft in der Verwaltung für Umwelt- und Klimaschutz – sogar duzen. Sauber.

Was kommt aber in Poing an?

Der Manfred (Kammler) von den Grünen und Mitglied im Poinger Energie & Umweltbeirat hat zum Beispiel leider nichts mitbekommen vom Hans seiner erfolgreichen Photovoltaik-Bündelaktion in vielen Gemeinden des Landkreises. Lt. Hans kommt seine Agentur gar nicht mehr hinterher vor lauter Arbeit. Wahrscheinlich gibt es deswegen diese Sammeleinkaufsaktion in Poing nicht und deshalb hat der Michael dem Manfred wohl auch nicht Bescheid gesagt.

Zum Glück haben wir aber noch die SPD, die sich in Ihrer Untergangspanik den Ökomantel umlegt und deutschlandweit in vielen Gemeinden per Antrag den Klimanotstand ausrufen will. Ziel ist es auf kommunalpolitischer Ebene die Eindämmung der Klimakrise und ihrer Folgen als Aufgabe von höchster Priorität anzuerkennen und künftig bei jeglicher Entscheidung die Klimaauswirkungen zu berücksichtigen und Lösungen zu bevorzugen, die sich positiv auf Klima, Umwelt und Artenschutz auswirken.

Unser Gemeinderat ist diesem Antrag mehrheitlich gegen meine Stimme gefolgt.

Beim übernächsten Punkt der Sitzung zum Thema Erweiterung Sportzentrum wurde freilich dann trotz Klimanotstand die ökologisch schlechteste Variante gegen die Stimmen der FWG gewählt, die anderen hätten halt mehr gekostet.

Das mag ein Politiker verstehen, ich versteh es nicht.

Manfred Vodermeier
Gemeinderat

Mitgliederversammlung nach den Sommerferien: Am 4. September 2019

Liebe Mitglieder unserer FWG Poing,
form- und fristgerecht darf ich Euch sehr herzlich zu unserer Mitgliederversammlung 2019 einladen:

Am Mittwoch, den 4. September 2019, um 19.30 Uhr,
im „Wirtshaus zur Poinger Einkehr“ (Nebenraum), Plieninger Str. 22.

Die Tagesordnung lautet wie folgt:

  1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

  2. Bericht des Vorsitzenden

  3. Bericht des Schatzmeisters

  4. Bericht der Kassenprüfer

  5. Entlastung des Vorstands

  6. Nachwahl eines Beisitzers / einer Beisitzerin

  7. Bericht aus dem Gemeinderat

  8. Sonstiges, Anregungen und Wünsche.

Im Namen der Vorstandschaft freue ich mich schon jetzt auf Euer Kommen!

Schöne Sommerferien!

FWG-Treff Juli am Mittwoch, 10. Juli 2019

Liebe Poingerinnen und Poinger,

zu unserem nächsten

FWG-Treff
am Mittwoch, den 10. Juli 2019, ab 19.30 Uhr,
diesmal in der „Café Station / Straight Applaus“, Hauptstr. 11,

laden wir sehr herzlich ein!

Zu Gast sein wird unser Stimmkreisabgeordneter, MdL Nikolaus Kraus aus Ismaning, Mitglied im Landtags-Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz, und über die Umsetzung des erfolgreichen Volksbegehrens „Artenschutz“ sprechen und gerne mit Ihnen darüber diskutieren.

Flächenfraß und Sportplatz auf Stelzen!

Ich fang‘ mal so an: Ich stehe fest hinter den Plänen der 80er, Poing bis zur Ausbaustufe W7 und W8 „fertig“ zu entwickeln – mit allen Herausforderungen, die daraus entstehen. Doch spätestens jetzt, wo sich Poing diesem Ende der Expansion nähert, müssen die „Fleckchen“ Natur, die noch unberührt sind, besonders geschützt werden.

Daher sind wir im Gemeinderat spätestens jetzt gefragt, bei jedem neuen Bauprojekt die Versiegelung eines jeden einzelnen Quadratmeters wie einen Nadelstich wahrzunehmen und nach besseren Alternativen zu suchen. Was einmal verbaut ist, wird noch lange, lange verbaut bleiben.

Die derzeitig geplante Erweiterung des Sportzentrums ist ein Beispiel hierfür: Der Bedarf an neuen Freizeit-Angeboten ist unbestritten; der zur Verfügung stehende Grund aber auch. Hier gilt es jetzt abzuwägen, wie man alle Wünsche unterbringt und gleichzeitig nur so wenig der schützenswerten Altmoränen-Wiese wie möglich antastet.

Der Vorschlag aus unserer Ecke war von Anfang an: Mehrfachnutzung. Also, auf dem neu zu erstellenden Parkplatz einige Sportplätze „oben drauf“ zu setzen. Die Idee ist nicht mal neu und gilt sogar vom Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz als „Best Practice“ zum Flächen- und Kostensparen. Bingo!

In der vergangenen Gemeinderatssitzung habe ich deshalb einen deutlichen –und zugegeben sehr emotionalen– Appell an meine Kolleginnen und Kollegen gerichtet, diese Idee nicht aufgrund von etwaigen Mehrkosten gleich in der Wurzel als „nicht machbar“ abzulehnen. Ich habe diese Entscheidung auch ganz bewusst als „Entscheidung für oder gegen Naturschutz“ betitelt und stehe –trotz deutlicher Kritik von Bürgermeister und CSU– nach wie vor voll hinter meinen Worten. Die Entscheidung wurde daraufhin vertagt. (Puh!)

Als völlig unsportlicher Poinger wünsche ich mir auch Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten im neuen Zentrum. Und das ist für mich besonders das Erleben der (noch übrig gebliebenen) Natur.

Wie sehen Sie das? Lieber die Wiese am Waldrand opfern oder „Sportplätze auf Stelzen“? Kommen Sie mit uns ins Gespräch, dafür haben Sie uns gewählt!

Presse

Neuer Termin: FWG-Treff am 13. Juni in Grub

Wer von Ihnen möchte „unser Poing“ mitgestalten und mitreden, wie sich unser Ort gut und sinnvoll weiterentwickeln kann?

Kommen Sie mit den Gemeinderäten, der Vorstandschaft des Vereins sowie den Mitgliedern und Freunden der FWG Poing ins Gespräch:

Donnerstag, 13. Juni 2019
ab 19.30 Uhr
im Biergarten Grub

Wir diskutieren mit Ihnen und Euch die aktuellen kommunalpolitischen Themen und  hören aber natürlich auch gerne, wo jedem persönlich „der Schuh drückt“. Auch der Ausblick auf die Kommunalwahl 2020 steht natürlich im Fokus und wir zeigen gerne auf, wie wir uns hier thematisch und personell aufstellen wollen.

Wir freuen uns schon und wieder auf Ihr und Euer Interesse!

Günter Scherzl wird bei der Poinger Kommunalwahl 2020 als Bürgermeisterkandidat für die FWG antreten

Günter Scherzl

Der 3. Poinger Bürgermeister Günter Scherzl wird für die Freie Wählergemeinschaft Poing (FWG) im nächsten Jahr als Bürgermeisterkandidat antreten. Scherzl lebt seit seiner Geburt in Poing, ist 51 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Nach dem Abitur am Franz-Marc-
Gymnasium Markt Schwaben hat er eine Aus- / Weiterbildung zum Versicherungsfachwirt absolviert und in seinem Berufsleben verschiedene Fach- und Führungsfunktionen ausgeübt. Als Nachrücker für das FWG-„Urgestein“ Jörg Höllrigl kam Scherzl im Dezember 2010 in den Poinger Gemeinderat; im März 2013 übernahm er das Amt des Fraktionssprechers der FWG und wurde im März 2017 schließlich zum 3. Bürgermeister der Gemeinde Poing gewählt.

 

Scherzl sieht als Schwerpunkte der kommenden Aufgaben für Poing:

  • Eine gut durchdachte, innovative Ausführungsplanung der ausstehenden Wohngebiete W7 und W8
  • Weiterführung der Entwicklung im Poinger Süden im Bereich Wohnen und Nahversorgung
  • Prüfung der Erstellung eines koordinierten Nachverdichtungskonzeptes in den „alten“ Wohngebieten
  • Die aktive Unterstützung und Umsetzung der Energiewende 2030 im privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereich
  • Eine auf Basis einer Kosten-Nutzen-Analyse gestützte Entwicklung der Verkehrs-Infrastruktur und ein nachhaltiger Ausbau der Angebote des ÖPNV, auch in der überörtlichen Zusammenarbeit mit den Umkreisgemeinden („geprüfte, vertretbare, abgestimmte Maßnahmen vor schnellen, teuren Einzelentscheidungen“)
  • Stärkung und weitere Modernisierung des Schulstandortes Poing (u.a. durch das neue Gymnasium und des „Digitalpakts Schule“)
  • Schaffung und Ausbau von Angeboten insbesondere für Jugendliche und Senior(inn)en
  • Eine aktivere Politik für und Vernetzung von den Gewerbebetrieben im Ort
  • Förderung der Poinger Vereine und des Ehrenamtes – sie sind „Herz und Seele“ der Gemeinde
  • Eine gute, vertiefte Zusammenarbeit im sozialen Bereich und mit den Kirchen
  • Eine zunächst erforderliche Konsolidierung des Gemeindehaushalts vor der Prüfung von Finanzierungsmöglichkeiten für erforderliche Investitionen
  • Und der Einsatz für eine leistungsfähige Gemeindeverwaltung – sie soll Dienstleister für die Bürger/innen sein und sich insbesondere mit dem Baubetriebshof weiterhin um ein schönes, gepflegtes Ortsbild kümmern.

Scherzl wörtlich: „Mir machen die Vertretungsaufgaben im Bürgermeisteramt, die ich nun seit über 2 Jahren wahrnehmen darf – sowohl die Arbeit in der Gemeindeverwaltung als auch im persönlichen Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern – sehr viel Freude. Als „alter“ Poinger möchte ich Verantwortung für die weitere Entwicklung und Gestaltung Poings übernehmen und unsere sehr dynamische Gemeinde mit Augenmaß und neuen Ideen in die Zukunft führen, in der Verwaltung und im öffentlichen Bereich. Poing soll für die Einwohner/innen jeden Alters ein „Dahoam“ bleiben bzw. ein „Zuhause“ werden.“ Günter Scherzl wird in den nächsten Wochen formal zum FWG-Bürgermeisterkandidaten nominiert werden.