Alle Beiträge von Sabine Ebbinghaus-Guschke

Neues Jahr – Neues Glück

Liebe Poingerinnen und Poinger,

dieser Satz fällt uns im Jahr 2021 bestimmt nicht ganz so leicht, oder?

Wie sehen denn Ihre guten Vorsätze für dieses Jahr aus? (Mal abgesehen von Abnehmen und mehr Sport) – wie wäre es mit etwas mehr Optimismus, Freude und Dankbarkeit und neuen Plänen – das Alles geht mit und trotz AHA-Regeln, FFP2 Masken und Corona.

Zum Optimismus: Ich glaube daran, dass mit zunehmender Zahl von freiwillig Geimpften und im Hinblick auf Frühling und Sommer unser „normales „Leben wieder machbar ist! (Trotzdem hoffe ich, dass wir auch Einiges aus dieser Pandemie gelernt haben).

Zur Freude: Es gibt sooooo viele Dinge, über und auf die wir uns freuen können. Ich habe z.B. eine Liste von Dingen, die ich dann unbedingt wieder machen möchte z.B. so etwas Banales wie ein Besuch in einer Therme- von Besuchen und Umarmungen bei Freunden mal ganz abgesehen. Und ich denke, da hat jeder etwas ganz Individuelles im Sinn!

Und wir von der FWG Poing möchten Danke sagen an alle Poinger Behörden, Institutionen, Firmen, Wohlfahrtsverbände und Vereine, die trotz aller widriger Umstände den „Betrieb“ am Laufen halten. Und egal wie und in welcher Position: es ist bestimmt eine Herausforderung – und es läuft auch bestimmt nicht immer alles rund und so, wie wir uns das vorstellen.

Aber gemeinsam schaffen wir das!!

Und zum Schluss noch: Ein Lächeln oder Lachen sieht man auch unter einer FFP2-Maske – trainiert ca. 15 Gesichtsmuskeln („Sport“) und verbraucht Kalorien.

Bleiben oder werden Sie gesund – das wünscht für den Vorstand der Freie Wählergemeinschaft Poing eV.

Staade Zeit?

Liebe Poingerinnen, liebe Poinger,

alle Jahre wieder …- es ist wieder soweit, wir haben Advent, sind in der besinnlichen Vorweihnachtszeit und doch ist dieses Jahr alles anders.

Erinnern Sie sich an die letzten Jahre, als die „staade Zeit“ alles andere als still und besinnlich war? Wir mussten noch Dies und Jenes besorgen, uns an Adventssamstagen in die vollen Städte quetschen, uns Gedanken machen über das Weihnachtsmenü, den Tannenbaum besorgen, die Wohnung putzen und dekorieren und ach ja – die wievielte Weihnachtsfeier besuchen? Und eigentlich wirkten viele von uns in der Vorweihnachtszeit und am Weihnachtsabend eher geschafft und ein bisschen genervt als still und weihnachtlich.

Wie gesagt: Dieses Jahr ist alles anders!

Ein Virus hält die Welt in Atem, es gibt viele Erkrankte und leider auch viele Tote, es zwingt zu teils gravierenden Maßnahmen mit weitreichenden Folgen und bestimmt unser Leben. Vielleicht kann man dem Ganzen ein bisschen Positives abgewinnen: die Rückkehr zur „staaden“ Zeit? Genießen Sie nicht auch die Ruhe, die durch den reduzierten Flugverkehr entstanden ist? Hoffentlich verbunden mit dem Lerneffekt der Firmen, dass man nicht für jedes Meeting kurz mal durch die Gegend jetten muss – es geht ja auch als Videokonferenz. Vielleicht nutzen Sie die Gelegenheit Ihre Einkäufe für Geschenke Ihrer Lieben in den Geschäften vor Ort zu erledigen – ohne Stau und Stress. Auch wäre doch ein Verzehrgutschein der Poinger Lokale mal eine alternative Geschenkidee – mit dem positiven Effekt die lokalen Geschäfte zu unterstützen – und der Aussicht auf gemeinsame Zeit. Und auch wenn es dieses Jahr keine Weihnachtsmärkte gibt, schmücken Sie doch mit Ihrer Familie den großen Poinger Adventskranz auf dem Marktplatz – es spricht bestimmt auch nichts dagegen, sich einen heißen Tee oder Kinderpunsch mitzubringen. Treffen Sie sich mit Ihren Nachbarn auf ein „Heißgetränk“ vor der Haustüre – natürlich mit Abstand. Schmücken Sie Ihre Fenster mit Lichterketten oder stellen Sie jeden Abend einfach nur eine Kerze ins Fenster – daran freuen sich auch Andere.

Und das ist dann die Rückkehr zum eigentlichen Weihnachtsgedanken: Anderen eine Freude machen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine ruhige, besinnliche Adventszeit und ein trotz allem wunderschönes, fröhliches Weihnachtsfest im Kreis Ihrer Lieben.

Uns allen wünsche ich ein Corona-befreites 2021 und hoffe, Sie gesund und munter auf den wieder stattfindenden Veranstaltungen zu sehen – ohne Maske und Sicherheitsabstand. Aber bis dahin: Bitte bleiben Sie gesund!

Lieber Wege aus der Krise finden statt Lamentieren

Liebe Poingerinnen, liebe Poinger,

leider ist für Viele von uns die Urlaubszeit vorbei und für es hat der „Ernst des Lebens“ begonnen. Im Zeichen der Corona-Pandemie läuft in unserem Leben sicherlich vieles anders als wir es uns vorstellen. Auch ich habe mich, wie Viele von Ihnen, dieses Jahr auf so Manches gefreut – wie z. B das Maibaumstüberl (wir durften beim Aufbau schon mal „reinschnuppern“), das Poinger Volksfest und das Oktoberfest – aber leider macht uns ein unberechenbarer und vor allem bisher auch nicht behandelbarer Virus das Leben schwer.

Seitdem bestimmen Regeln, Ge- und Verbote unser Leben, es gab einen „Lockdown“ und von uns Allen wurden und werden persönliche Verzichte, Zurückhaltung, „Social Distancing“, verstärkte Hygienemaßnahmen erwartet. Und leider geht es für Viele auch um die Existenz. Ich kann verstehen, dass nicht immer alle von Politikern und den Experten getroffenen Maßnahmen nachvollziehbar waren und sind, dass sie von uns sehr viel abverlangen und dass man nicht alles einfach hinnehmen kann. Und es ist auch unser im Grundgesetz verankertes Recht auf freie Meinungsäußerung!

Aber ich habe kein Verständnis für Verschwörungstheorien, Vergleiche unserer Bundes- und Landes-Regierung mit totalitären Regimes und vor allem nicht für Rücksichtslosigkeit. Demonstrieren ja! – aber bitte mit Abstand und Maske!

Ist es denn so ein großes Problem Rücksicht zu nehmen auf Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen, geschwächtem Immunsystem uvm., in dem ich mich an AHA (Abstand-Hygienemaßnahme-Alltagsmaske) halte? Ist es unzumutbar, ein paar Monate auf Einiges zu verzichten, wenigstens so lange bis es wirksame Medikamente und Impfungen gibt, die die Risikopatienten und uns alle schützen? Denn auch wenn ich keine oder nur geringe Symptome habe, kann ich ja Mitmenschen anstecken – wie aktuell das Beispiel der US-amerikanischen Touristin in Garmisch-Partenkirchen von diesem Wochenende zeigt. Auch wer selbst nicht zur Risikogruppe gehört, für mich sind Umsicht und Rücksicht in diesen Tagen unverzichtbar. Wir sollten also lieber, statt Energie darauf zu verwenden, uns zu beschweren und zu lamentieren, wie schlimm alles ist, Wege finden, das Beste aus der momentanen Situation zu machen. Unterstützten wir die lokalen Unternehmen und Betriebe, finden wir gemeinsam Auswege und neue Hygienekonzepte – und vergessen wir vor allem nicht: Auch hinter einer Maske kann man lächeln!

Und bitte bleiben Sie und Ihre Lieben gesund!

“Kinder sind unsere Zukunft! Wir müssen in die Köpfe und Seelen unserer Zukunft investieren. Dafür ist kein Cent falsch ausgegeben.”

Das war das abschliessende Resümee der gut besuchten Podiumsdiskussion vom vergangenen Mittwoch in der Poinger Einkehr.

Neben dem bayerischen Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo konnte unser Bürgermeisterkandidat Günter Scherzl auf dem Podium Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes (BLLV) und ehemalige Leiterin der Anni-Pickert-Grund- und Mittelschule in Poing, Sylvie Schnaubelt, seit diesem Schuljahr Rektorin der Dominik-Brunner-Realschule in Poing, sowie Michael Schwägerl, Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbands (bpv) begrüßen Als Schülervertreter war außerdem der Zwölftklässler Joshua Grasmüller, Landesschülersprecher für Gymnasien in Bayern, mit dabei. “Kinder sind unsere Zukunft! Wir müssen in die Köpfe und Seelen unserer Zukunft investieren. Dafür ist kein Cent falsch ausgegeben.” weiterlesen